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Kontroll-Untersuchungen

Kontroll
Untersuchungen

Kontroll-Untersuchungen

Nach dem Beginn der Testosteronbehandlung wird der Arzt in regelmäßigen Abständen den Therapieverlauf kontrollieren, um sowohl den Symptomverlauf zu beurteilen als auch mögliche Nebenwirkungen festzustellen. Wie alle Arzneimittel kann auch die Testosteronsubstitution Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Patienten auftreten müssen. Zum Beispiel können Veränderungen des Blutbildes oder eine Veränderung der Prostata auftreten. Detailangaben hierzu kann Ihnen Ihr Arzt machen und können in der jeweiligen Gebrauchsinformation nachgelesen werden.

Unter Testosterontherapie sind ärztliche Kontrolluntersuchungen erforderlich, die Ihr Arzt mit Ihnen bespricht. Ihr Arzt wird Sie deshalb zuerst fragen, ob Sie das Präparat gut vertragen und ob sich vor allem Ihre Beschwerden gebessert haben. Darüber hinaus führt er die körperliche Untersuchung, die Kontrolle der Prostata und der Brust sowie eine Blutabnahme für Laborbestimmungen durch. Dabei wird er die Befunde und Ergebnisse vor Beginn der Behandlung als Vergleich heranziehen. Nationale und internationale Vorschriften und Empfehlungen zur Sicherheit der Testosterontherapie sehen für diese Verlaufskontrollen des Blutbildes, der Prostata und der Brust 3, 6 und 12 Monate nach Therapiebeginn (aktuelle EAU-Leitlinien) und anschließend in jährlichen Abständen vor, bei älteren Patienten und Risikopatienten sowie bei signifikanten Veränderungen häufiger. Vor Beginn, während der Einleitung der Therapie und unter Erhaltungstherapie sind die Testosteron-Serumspiegel zu bestimmen. Neben den Laborkontrollen der Testosteron-Konzentrationen sollen bei Patienten unter Androgen-Langzeittherapie auch die folgenden Laborparameter regelmäßig überprüft werden: Hämoglobin, Hämatokrit sowie Leberfunktionstests.
Zudem kann Ihr Arzt einzelne Untersuchungen bzw. Laborbestimmungen zu einem anderen Zeitpunkt durchführen, wenn hierfür eine medizinische Indikation besteht oder dies in den Produktinformationen zu dem jeweiligen Präparat empfohlen wird.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in der Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3
D-53175 Bonn
Webseite: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden. Nebenwirkungen können Sie auch direkt an den Hersteller weiterleiten.

Auf viele Fragen eine Antwort

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