Die Wirkung von Testosteron

Das Hormon Testosteron wirkt praktisch in allen Organen des männlichen Körpers.

Testosteron bestimmt die Ausbildung der männlichen Geschlechtsorgane und steuert die Sexualität und Fruchtbarkeit. Es ist verantwortlich für die Erektion und die Spermienbildung.

In der Muskulatur ist Testosteron das entscheidende Hormon, das in bestimmten Körperregionen zu einer Zunahme der Muskelmasse und in bestimmten Muskelgruppen zu einer Zunahme der Muskelkraft führt.

Testosteron spielt auch im Knochenstoffwechsel eine wichtige Rolle. Das Hormon fördert das Knochenwachstum bei Heranwachsenden sowie den Schluss der Wachstumsfuge zum Ende der Pubertät. Weiterhin ist Testosteron am Aufbau und Erhalt der Knochendichte beteiligt.

Die Auswirkungen von Testosteron auf Haut und Haare zeigen sich zum einen durch eine ausreichende Hautdurchfettung (vermehrte Talgproduktion) und zum anderen durch die männliche Körperbehaarung (insbesondere Achsel-, Brust- und Schambehaarung) sowie den Bartwuchs.

Unter dem Einfluss von Testosteron wächst während der Pubertät zudem der Kehlkopf und die Stimme wird tiefer (Stimmbruch).

Im Gehirn beeinflusst Testosteron die geschlechtsspezifische Entwicklung bzw. Prägung. Positiv beeinflusst werden Stimmung, Vitalität und teilweise die Kognition. Die Lust auf Sex (Libido) ist ebenfalls abhängig von diesem Hormon.

Die Wirkung von Testosteron im Körper

Diabetes und Testosteron­mangel

Insbesondere Männer mit Typ2-Diabetes neigen zu einem Testosteronmangel:
Ca. 40 % sind betroffen. Was Sie als Diabetiker wissen müssen.

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